#IsabellaLöwengrip
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June 22, 2018 at 10:38 am

Paris

Was für ein Midsommarwetter heute morgen. Emelie war um 7 bei mir und hat mich hübsch gemacht. Ich liebe unsere Gespräche am Morgen. Espresso, Frühstück und ein Gespräch übers Leben. Wir sehen uns jeden Morgen, 5 Tage die Woche, manchmal auch am Wochenende wenn was besonderes ansteht. Manchmal reden wir einfach und manchmal bin ich leise, wenn ich mich auf die Events des Tages vorbereiten muss. Ich habe jede Woche Interviews, Events auf denen ich auftrete oder Geschäftsverhandlungen wo ich viel im Kopf planen muss, jeden einzelnen Schritt in den Diskussionen muss ich vorhersehen. Meine Schminkstunde am Morgen ist zu meiner Meditationszeit geworden.

Für ein Wochenende in Paris braucht man rote Fingernägel!

Habe mein eigenes Haarspray gekauft und einen Puder von Chanel.

Jetzt geht’s auf zu einem Wochenendtrip mit Arbeit und Feierlichkeiten. Meine Cousine Isolina fliegt morgen ein. So cool! Einen schönen Midsommar.

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June 22, 2018 at 7:44 am

Erstes gemeinsames Abendessen

Ich habe um vier die Kinder geholt und dann sind wir zum Lokal “Pir 16” auf Lidingö gefahren und haben uns mit Odd getroffen. Das ist das erste Abendessen mit der ganzen Familie seit wir uns vor etwas über einem Jahr getrennt haben. Normalerweise sind unsere Kinder relativ ruhig, aber heute waren sie total aufgedreht. Auf eine positive Art und Weise. Im gleichen Satz “Mama und Papa, wisst ihr was” sagen zu können, wussten sie zu schätzen. Wenn ich ganz ehrlich bin, dann schwankte ich auch zwischen enormen Glücksgefühlen, dass es endlich zwischen uns klappt. Aber zwischendurch hatte ich auch einen Druck auf der Brust und wusste nicht so wirklich warum. Der Abend zusammen war sehr schön und alles hat gepasst.

Wie ich euch schon mal erzählt hatte, gehe ich regelmäßig zur Psychoanalyse, um diese schwere Luke auf meinem Gefühlbrunnen anzuheben. Darin habe ich alle Geschehnisse und Gefühle der letzten 27 Jahre versteckt und mich nie wirklich getraut die Luke zu öffnen. Ich glaube, dass der Druck auf der Brust heute Abend ein Resultat meiner unverarbeiteten Gefühle zur Scheidung sind. Diese Gefühle liegen auch im Brunnen unten.

Aber ich bin nett zu mir und lass es eben so sein. Stattdessen bin ich glücklich darüber, dass der Abend so gut lief. Zwei Kinder durften mit ihrer Mama und ihrem Papa zusammensitzen. Gillis stand auf der Straße und hat sich ein bisschen geweigert, als wir uns verabschieden wollten. Da schauten Odd und ich uns an und dachten genau das selbe: “Wahnsinn, dass es schon fast 5 Jahre sind, seitdem er da im Krankenhaus auf meiner Brust lag”. Wie ist die Zeit so schnell vergangen?

Ich will ja für alles erreichbare Ziele setzen und so planen können. Als ich zu Odd sagte, dass wir uns jede zweite Woche nach dem Kindergarten zum Abendessen treffen könnten, sagte er schnell “Isabella, wir nehmen es wie es kommt. Ich bin nur eine SMS von euch weg”. Typisch ich. Als ich heim kam, musste ich raus und alles was ich an Energie hatte eine Viertelstunde weglaufen. So viele Gefühle, die da herumflogen.

Jetzt kommt gleich Sascha heim zu mir. Wir gehen durch ihr heutiges London-Shopping und packen für Paris. Sascha bleibt dafür zuhause, aber Emelie schminkt mich morgen früh und fliegt am Sonntag nach zu all den Events. Am Sonntag findet in Paris eine große Modeschau zur Mittagszeit statt und dann gibt es noch ein Abendessen. Cool!

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June 21, 2018 at 4:19 pm

70 Kilo!

Als ich heute ins Fitnessstudio ging hatte ich ein recht schlechtes Selbstvertrauen. Mein PT hat mich daran erinnert, wie wichtig guter Schlaf ist, wenn ich mein neues Rekordgewicht heben will – heute Nacht habe ich richtig schlecht geschlafen. Die Beweglichkeitsübungen haben mehr als sonst geschmerzt und ich glaube Pontus hat mir schon angesehen, dass ich mental nicht 100% fit war. Aber wie sonst auch, hat er mich aufgemuntert und ich habe mein Rekordgewicht von 60 Kilo (!) gehoben. Aber ich fühle mich dann plötzlich stark und habe nochmal eins draufgelegt: 70 Kilo habe ich gehoben. So krass! Vor ein paar Wochen habe ich mit 30 Kilo angefangen. Das Ziel ist 100 Kilo heben zu können, noch bevor ich mich in die Weihnachtsferien verabschiede. Juhu! Ich war total glücklich nach diesem Erfolg heute, habe mich mit Haferschleim und Ei danach am Sturebadets Frühstücksbuffet belohnt.

Als ich ins Büro kam, wurde ich von guten Nachrichten nur so überschüttet. Wir hatten ein paar Jobs ausgeschrieben, und anscheinend können wir die noch vor Midsommar besetzen und Verträge verschicken. Dann haben wir Bestellungen und Mails von zufriedenen Kunden bekommen. Ein aufmunternder Start in den Tag, ganz fantastisch. Sowas ist immer schon fast ein bisschen unheimlich und man wartet nur darauf, dass das Universum es wieder mit ein paar schlechten News ausbalancieren will. Aber ich will es so sehen, wie ein Kollege zu mir sagte “Stell dir stattdessen vor, dass es ein langer Kampf war und jetzt wirst du belohnt!”. Vielleicht ist es so.

Jetzt mache ich mich auf den Weg zu einem Mittagsessenmeeting, dann stimmen wir uns am Nachmittag im Team ab, denn wir haben ja morgen frei. Ach und wisst ihr wo Sascha heute war? In London! Vor Sonntag mussten wir eine spezielle Marke kaufen und die Butik gab es nicht in Stockholm. Das ist wirklich ein neues Level von Luxusproblemen. Um vier Uhr hole ich die Kinder und dann essen wir und Odd gemeinsam zu Abend. Das ist unser erstes gemeinsames Abendessen in der Öffentlichkeit nach der Scheidung. Es hat über ein Jahr gebraucht, bis wir eine neue Beziehung aufbauen konnten. Was für eine schwere Zeit, aber jetzt wendet sich das Blatt.

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June 21, 2018 at 3:49 pm

Die Unternehmen rationell aufbauen

Nachdem ich die Kinder ins Bett gebracht hatte, habe ich Pingis angerufen und bin gleichzeitig auf mein Laufband in der Garage gestiegen – so effektiv! Wir stimmen uns eigentlich fast jeden Abend für 30 Minuten ab. Es ist schön, in aller Ruhe gemeinsam nochmal durch alle Entscheidungen des Tages zu gehen. Zudem kann man dann auch nochmal über Sachen fundieren, bei denen im Büro das Adrenalin zu hoch war. Wir sind jetzt schon fast seit sechs Jahren Unternehmenspartner. Am Anfang haben wir viel gemeinsam gemacht. Heute macht jeder sein Ding in den Unternehmen. Wir sind von unterschiedlichen Teams umgeben, machen verschiedene Dinge, aber stimmen uns regelmäßig ab. Wir vertrauen dabei voll auf die Beschlüsse des anderen. Wir wissen beide voneinander, dass bei jeder Entscheidung immer die Firma zuerst kommt.

Mit rationellen Menschen zu arbeiten war unser Erfolgsfaktor. Sobald wir jemanden treffen, der ein Meeting damit beginnt, nach den Gefühlen aller zu fragen oder alles persönlich nimmt, weiß man schnell, dass man bald getrennte Wege gehen wird. Ich habe erst letztens eine Person getroffen, die sagte “Was ist wenn er/sie mich nicht mag?”. Da ist mir schlagartig klar geworden, dass ich mir noch nie dazu Gedanken gemacht habe, ob mich jemand mag oder nicht. In meiner Welt empfinde ich es superkomisch, darauf seine Energie zu verschwenden. Ganz sicher gibt es Hunderte von Menschen die mich nicht mögen. Aber was soll ich dagegen tun? Die haben ja nichts mit meinem Leben zu tun.

Ich hatte natürlich Momente im Leben, wo ich in einen Raum gekommen bin und mich wunderte was die Leute von mir halten, das ist menschlich. Aber das Verhalten habe ich vor vielen Jahren abgelegt. Stattdessen denke ich heute darüber nach, ob ich die Menschen im Raum mag, den ich betrete.

Ich liebe es in mein neues Gäste-WC zu gehen. Hier können alle Gäste Löwengrip probieren!

Drei Produkte, ohne die ich nicht sein könnte. Unser Deo (wir haben drei verschiedene – dieses hier ist mein Favorit) und unser Trockenshampoo.

Das ist schnell zu meinem Favoriten herangewachsen und obwohl es erst seit Kurzem auf dem Markt ist schon ein Bestseller. Das sind Bräunungstropfen, man mischt einfach 1-5 Tropfen in seine normale Tagescreme. Ich schmiere mir das Gesicht, den Hals und das Dekoltée damit ein. So sehe ich immer etwas gebräunt aus! Wir haben auch ein Bräunungsbodyspray, was einfach toll ist. Man muss es noch nicht mal abwaschen. Perfekt, wenn man sich die Beine damit am Morgen einsprüht und ist dann schon fertig für das AW. Jetzt arbeite ich noch ein bisschen und dann lege ich mich zu meinen Kindern, die heute in meinem Bett schlafen. Gemütlich!

 

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June 20, 2018 at 8:26 pm

Geänderte Pläne

Meine Pläne haben sich ein wenig geändert. Ich muss meine Midsommarpläne umschmeißen und stattdessen arbeitsbedingt nach Frankreich reisen. Sie feiern ja kein Midsommar, also kann ich gut Meetings unterm Tag in Paris einbuchen. Am Wochenende gehe ich auf ein großes Event in Paris, weshalb ich heute bei Engelbert war und mir Schmuck angeschaut habe. Ich habe mich total in deren Ohrringe verliebt, aber auch in einen Ring mit einem Knoten drauf.

Diese habe ich mit nach Hause genommen – So magisch! Das nenne ich Perfektion. Ich hatte über die Zeit unterschiedliche Perioden – Rotgold und Weißgold, aber jetzt will ich nur noch Weißgold oder Silber. Ich freue mich auf die Reise. Der Comer See muss warten, die Arbeit kommt immer zuerst.

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June 20, 2018 at 8:16 pm

Neue Ziele!

Wieder einmal Mittwoch! Um sieben war das Frühstück angerichtet. Die Kinder und ich saßen bis 7:40 Uhr da und haben gegessen, aber dann musste ich wirklich duschen und mich herrichten. Währenddessen hat Hayley die Kinder angezogen. Um 8:30 Uhr sind wir aus dem Haus und ich habe sie auf dem Weg zur Arbeit im Kindergarten abgesetzt. Nach unserem ausgiebigen Singen auf dem Summerburst Festival am Samstag ist meine Stimme immer noch weg, was natürlich eigentlich jedes Meeting für mich zu Nichte macht. Eigentlich müsste ich meine Stimme schonen und gar nicht reden, aber das geht natürlich nicht. Ich habe schon einiges probiert: Olivenöl trinken um die Stimmbänder zu ölen und viel warmes Wasser mit Tee und Honig trinken. Habt ihr noch irgendwelche Tipps?

Gestern hat sich mein engstes Team zusammengesetzt, um den Sommer abzustimmen. Es stehen an: Almedalen, Reisen mit und ohne Kinder, Verpflichtungen an denen ich teilnehmen muss, ein Haus, das unterhalten werden muss, Sicherheit, die geplant sein will und natürlich muss auch mein Team in den Urlaub gehen. Das wird dann schnell zum Großprojekt mit einer geschiedenen Kleinkindmama, wenn alle Unternehmen gleichzeitig laufen sollen. Man kann ja nie 100% Urlaub nehmen. Aber ich habe dieses Leben gewählt und möchte es auch nie anders haben.

Jetzt warten Managementmeetings für Löwengrip, ein Eigentümermeeting für Flattered, eine Pediiküre während der Mittagspause und dann noch den Jahresabschluss für Löwengrip Invest unterschreiben. Ich gebe circa 500 000 SEK für meinen Blog jeden Monat via United Influencers aus, aber am 30. Juni läuft mein Vertrag nach drei tollen Jahren mit ihnen aus und der Blog zieht um. Ich habe im Frühling hart an einer Lösung gearbeitet, wobei ich ein eigenes Vertriebsteam aufbauen und mit externen Partnern arbeiten will. Das neue Budget für Löwengrip Invest habe ich ab Herbst auf 2 Millionen SEK gesetzt – im Monat dann. Simon und ich haben eigentlich Tag und Nacht gearbeitet, um die Unternehmenseinnahmen zu steuern, aber so ist es jetzt. Er ist ein toller COO und ich bin so stolz über seine berufliche Entwicklung. Vom Assistent zum Verantwortlichen für meine Holdingfirma.

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June 19, 2018 at 9:20 pm

Nichts ist ein Niederlage

Cool, dass euch der Beitrag über meine Unternehmensreise gefallen hat. Es waren viele Aufs und Abs über die Jahre, aber ich sehe nichts davon als Niederlage. So denke ich nie über eine Situation in meinem Leben. Ich kann eine Million SEK in einem Aktiendeal verlieren, aber das ist trotzdem keine Niederlage. Das ist immer Teil meines Lernprozesses. Ich wachse als Person und werde weiser, dank alledem. Ich habe gelernt, dass wenn man jede schwere Herausforderung mit einer positiven Grundeinstellung angeht, man es immer raus schafft und merkt, dass das Leben besser als je zuvor ist. Das ist krass.

Um vier habe ich die Kinder vom Kindergarten abgeholt. Als wir heimkamen gab es Abendessen mit Hayley und dann haben wir gespielt. Wir haben ein einfacheres Kinderspiel ausgewählt, gemalt und dann auf dem Sofa gechillt. Hayley verabschiedet sich meist gegen 18 Uhr. Ich mag diesen morgentlichen Stress mit dem Anziehen nicht, aber ich liebe unsere Abende zusammen, Nuckelflasche, ein Buch lesen und beim Zubettgehen lange reden. Das ist etwas, was ich seit der Scheidung zu schätzen weiß.

Jetzt sind die Kids gerade eingeschlafen und ich arbeite noch ein bisschen was auf, weil ich ja während meiner Kindertage immer früher von der Arbeit gehe. Ich hole sie lieber selbst um vier ab und arbeite dann noch ein bisschen, wenn sie eingeschlafen sind. Einen schönen Abend!

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June 19, 2018 at 8:19 pm

11 Unternehmen in 11 Jahren

Ich werde manchmal danach gefragt, welche Firmen ich bis dato hatte. Nachfolgend zähle ich sie alle 11 für euch auf:

Blondinbella AB. Das war meine erste Firma, die ich als 16-Jährige eintragen ließ. Das Startkapital waren 100 000 SEK (10 000 €). So viel Geld hatte ich natürlich nicht selbst. Aber ich wollte eine Firma gründen und hatte einen Freund, der als DJ arbeitete und seine teure Ausrüstung als Kapital für die AB hinterlegt hätte. Da hatte ich die fixe Idee einen Artikel zu verwenden, den die Tagespresse über meinen Blog veröffentlichte. Darin stand, dass der Werbewert meines Blogs fünf Millionen SEK wert sei. Diesen Artikel konnte ich als Startkapital verwenden. Ich war 2006 wahrscheinlich die erste Person in Schweden, die einen Blog in eine Aktiengesellschaft verwandeln konnte. Die Firma habe ich lange Jahre für die Annoncen, die der Blog erwirtschaftete, Vortragsbuchungen und für die Buchveröffentlichung benutzt.

Das habe ich für 150 000 SEK an einem Tag verkauft – verrückt!

Bellme AB. Mit 17 habe ich meine zweite Firma gegründet. Einen Onlineshop. Ich hatte kein Geld, um ein Lager zu füllen. Wenn sich Unternehmen bei mir meldeten, die wollten, dass ich ihre Produkte umsonst zeige, habe ich sie stattdessen auf meinen Onlinehandel verwiesen. Ich habe alle 24 Stunden was neues hochgeladen, habe einen Anteil am Verkaufspreis erhalten und die Firmen haben die Waren selbst an die Kunden verschickt. Ich habe ziemlich schnell für 30 000 SEK verkauft – pro Tag. Ein fantastisches Gefühl für eine 17-Jährige. Aber leider habe ich die Firma Jahre später mit 0 SEK verlassen. Ich hatte einen Teilhaber, der mir nicht so wohlgesonnen war. Aber ich habe viel gelernt, meine Erfahrungen gemacht und weiß nun, dass es nichts wichtigeres wie Gesellschaftervereinbarungen gibt!

Mein Oberteil im schwedischen Magazin “Damernas värld”

Classified AB. Als ich 18 wurde, wollte ich meine dritte Firma gründen. Ich hatte genug vom Gymnasium und wollte mich voll auf meine Unternehmenskarriere konzentrieren. Ich hatte eingesehen, dass ich nichts verdiene, wenn ich wie mit Bellme nur die Produkte anderer verkaufe. Zu der Zeit war mein Ziel reich zu werden und dafür brauchte ich eigene Produkte. Ich konnte bei Haléns Kapital beschaffen und startete meine eigene Kleidermarke namens Classified. Ein paar Monate später gabs uns bereits in 23 Geschäften und da haben wir einen Designer von H&M eingestellt. Aber die Unternehmerin, die ich nun bin, war es mir bald zu dumm, dass ich durch die Besitzer meiner Firma limitiert wurde (sie besaßen 51 und ich 49%), also ließ ich mich nach ein paar Jahren ausbezahlen. Das war das einzige Mal, dass ich Fremdkapital zuließ, bei allen anderen Firmen bin ich organisch gewachsen.

Spotlife AB. Als ich gerade 19 wurde, hatte ich meine erste Million SEK verdient. Ich habe das Gymnasium abgebrochen und wollte etwas anderes machen. Es wurde ein Blognetzwerk. Wir sind schon falsch gestartet, es waren die falschen Teilhaber. Unter anderem mein Papa. Das war eine schwere Zeit in meinem Leben und das wurde nicht einfacher dadurch, dass ich die Firma verließ. An dem Tag, an dem ich ihnen sagen wollte, dass ich die Firma verlasse, bin ich mit der neugeboreren Sally hingegangen. Ich hatte schon so ein Gefühl, dass es ein ungemütliches Treffen werden würde (Papa war nicht da, aber die anderen Teilhaber), ich habe also alles mit meinem Telefon aufgenommen – nur für den Fall.  Das Treffen war schlimmer als erwartet, aber ich hatte ja die Drohungen aufgenommen und danach gab es einen juristischen Prozess mit einem Vergleich. Das war ganz schön hart und war keine normale Mutterzeit.

Löwengrip Invest. Gegründet 2010, da war ich also 20 Jahre alt. Ich verdiente gutes Geld mit allen meinen Projekten, daher war mein Ziel eine “eigene Bank” zu haben, mit der ich meine Träume finanzieren und in die von anderen investieren konnte. Meine erste Investition war Natural Cycles. Ich habe mich in deren erstem Geschäftsjahr beteiligt und heute sind sie schon eine Milliarde SEK wert. Löwengrip Invest ist heute meine Holdinggesellschaft, was bedeutet, dass alles was ich besitze unter Löwengrip Invest vereint ist. Diese Firma besitze ich zu 100%.

Bella Shop AB. Ein kurzer Versuch nochmal mit Bellme durchzustarten, aber in neuem Design. Das hat nicht geklappt.

Ein viel diskutiertes Titelbild

Egoboost Magazine AB. Meine eigene Zeitschrift! Meine Träume zur eigenen Oprah zu werden konnte ich nicht loslassen, weswegen ich das Egoboost Magazin gründete. Das erste Mal, dass ich viele Angestellte hatte. Wir waren circa 12 Personen und als Chefin habe ich alles, was man falsch machen kann, falsch gemacht. Aber ich war froh darüber, dass ich als 20-Jährige all diese Fehler gemacht und davon gelernt habe. Ich habe aus eigener Tasche eine Viertel Million SEK verloren, was für meine damaligen Verhältnisse sehr viel Geld war.

Economista AB. Nach 1,5 Jahren mit dem Egoboost Magazin hatte ich eingesehen, dass es Zeit war, diese Firma zu verkaufen und hatte mich daher mit einer Frau von IDG, einem Verlagshaus getroffen. Sie waren interessiert daran das Magazin zu kaufen. Die Person, die ich auf einen Kaffee traf hieß Pingis Hadenius. Dieser Kaffee hat zu ganz anderen Dingen geführt. Ein paar Monate später war Economista AB gegründet und wir schrieben ein Buch mit dem gleichen Titel und hielten Vorträge. Uns beide interessierte Privatökonomie und wollten beide, dass Frauen besser darin werden zu investieren. Wir haben sogar eine Facebook-Gruppe gestartet, in der sich auch heute noch 120 000 Frauen über Aktien und Privatökonomie austauschen. Unglaublich cool. Die Firma gibt es noch, ist aber aufgrund unserer anderen Firmen auf Sparflamme gesetzt.

Das Buch war ein Erfolg!

Löwengrip Care & Color AB (Heute: Löwengrip Beauty AB). Als wir das Economista Buch schrieben, waren wir viel in Spas auf der ganzen Welt und haben eingesehen, dass wir eine Schönheitsmarke gründen sollten. Oder so wollten wir von Beginn an eigentlich FACE aufkaufen und wir waren schon voll in Diskussionen mit der Marke vertieft. Aber nach einem halben Jahr hatten wir eingesehen, dass wir das auch selber können. Mit je 25 000 Kronen starteten wir eine neue Aktiengesellschaft. Dieses Jahr werden wir wohl um die 70-80 Millionen Kronen umsetzen. Wir wachsen richtig toll, das ist fantastisch.

Flattered AB. Ein paar Monate nachdem wir die Schönheitsmarke gegründet hatten war ich schwanger mit Gillis und konnte keine guten Hausschuhe finden. Der Rest ist Geschichte. Flattered ist eine Schuhmarke, die heute weltweit verkauft und in einer Hongkonger Butik genauso wie bei Harrods erhältlich ist. Der Umsatz dieses Jahr liegt bei 20 Millionen SEK, was für eine Schuhmarke in dieser Preisklasse viel ist. Ich bin bei Flattered nicht im operativen Geschäft, aber Pingis und ich besitzen die Mehrheitsanteile an der Firma.

Nordic Tech House AB. Das ist die Accelerator-Firma von Pingis, mir, Linus, Viktor und Patrik. Wir sind eine Mischung aus Beratungshaus und Investorunternehmen. Wir besitzen einen Anteil zwischen 10-20 % an anderen Unternehmen und helfen ihnen zu wachsen, bis sie weiterverkauft werden können. Heute besitzen wir Anteile von Stylein, Fitness Collection, Cellaviva, Qurant, Guldkula Champagne, Brandbassador, Crypto Concinnity (block chain) und Hermine Hold. Ich könnte eine ganze A4 Seite über Nordic Tech House schreiben, aber das machen wir in einem eigenen Blogeintrag.

Das ist also meine Unternehmensreise in 11 Jahren (gleichzeitig war ich auch noch Mama für eine 3 und einen 4,5-Jährigen). Aber jetzt haben wir den Grundstein gelegt für ein neues professionelles Niveau – heute sind wir eine Organisation, die das alles möglich macht. Dieses Jahr wird die Unternehmensgruppe circa 125 Millionen SEK umsetzen und davon bezahlen wir das Gehalt für circa 60 Angestellte.

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June 19, 2018 at 4:59 pm

Sommerlektüre

– In Kooperation mit Nextory –

Gestern habe ich diese Frage von einem Leser bekommen: “Hej Isabella! Erst einmal möchte ich dir sagen, dass du eine unglaublich Inspiration für mich bist und dass mich dein Blog wirklich anspornt. Jetzt zu meiner Frage: Du liest ja anscheinend viele verschiedene Genres. Weil jetzt Urlaubszeit ist, wollte ich fragen, ob du uns nicht ein paar gute Bücher empfehlen könntest, die man unbedingt gelesen haben muss.”

Das passt ja wirklich perfekt, dass ich Nextory als Kooperationspartner für den Blog heute habe. Es ist immer cool, wenn Unternehmen auf mich zurückkommen und ich empfehle immer gerne Bücher. Wenn ich im Sommer frei habe, dann lese ich immer haufenweise Bücher. Es ist immer ein extra tolles Gefühl ein neues Buch anzufangen – die erste Seite aufzuschlagen oder sich das erste Kapitel anzuhören. Nextory hat sowohl Hör- als auch E-Bücher. Wenn ihr gerne Podcasts hört, dann sind Hörbücher meiner Meinung nach die perfekte Ergänzung.

Ich könnte eine unendlich lange Liste mit Büchern nieder schreiben, die ich mag, aber hier ein Lieblingsbuch über eine entzündungshemmende Ernährung, so versuche ich mich zu ernähren, dann ein Buch, dass die Neugier stillt, ein Buch, das ich jedes Jahr lese, ein fantastisches Buch für alle, die was eigenes starten oder besser im Verkauf werden wollen und das letzte: ein schmerzhaftes, aber tolles Buch über den Liebeskrieg des Jahrtausends.

Wenn ihr auf den Link hier klickt, dann könnt ihr 30 Tage lang gratis Nextory testen!

– In Kooperation mit Nextory –

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June 18, 2018 at 11:06 pm

Innere Kraft

Das Leben verändert sich stark, wenn man sein eigener bester Freund ist. Seit meiner Trennung habe ich mehr Zeit für mich selbst und das hat dazu geführt, dass ich mehr auf mich selbst höre. Ich nehme mir die Zeit darauf zu hören, was ich will, was ich brauche und auf was ich Lust habe. Das Leben ist kein Hamsterrad mehr, wo jeder Tag in der Woche wie der andere ist – ob man will oder nicht. Jeden Tag kann ich Revue passieren lassen. Wie heute Abend. Ein Montag end ohne Pläne. Will ich noch etwas im Büro bleiben? Mit einem Freund zu Abend essen? Mich massieren lassen? Mir es daheim mit Klatschblätter und Take Away bequem machen? Vill jag sitta kvar på kontoret? Ich war bis um 7 im Büro, bin heimgefahren und habe einen langen Spaziergang gemacht, bevor ich mit einer Feuchtigkeitsmaske im Haar auf der Sofa was zu Abend gegessen habe.

Morgen hole ich die Kinder. Obwohl ich die Kinder habe, kann ich trotzdem auf meine innere Stimme hören. Was will ich machen? Mit den Kindern fürs Abendessen in unser Stammlokal – nur wir 3? Noch ein bisschen auf dem Spielplatz bleiben, nachdem ich sie abgeholt habe? Zu den Nachbarn gehen? Oder auf der Couch kuscheln? Einfach wunderbar darauf zu hören was man selbst braucht und sich danach auch zu richten – Tag für Tag. Ohne Kompromisse. Natürlich höre ich auch auf die Kinder, aber ich habe keinen Partner mit ich lebe, den ich auch noch miteinplanen musste.

Zu verstehen wie wertvoll es für mich ist, diese innere Kraft zu haben hat mir eine ganz neue Dimension von Glück aufgezeigt. Jede Wahl, die ich treffe, ist meine Wahl und ich lebe genau das Leben, das ich leben will.

Heute um 16 Uhr habe ich eine kurze Pause gemacht – für einen kleinen Snack mit Sheila. Solche kurzen spontanen Treffen machen mich happy. Jetzt ist es gleich 22 Uhr und ich muss noch ein paar Sachen für die Arbeit fertigmachen. Dann will ich noch lesen. Morgen darf ich wieder meine Kinder sehen und am Wochenende verbringe ich drei Tage mit H.

Für mich die perfekte Balance!

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