Milliardenunternehmen!

Raoul war heute gegen Mittag im Büro. Zusammen mit Elina hat er Natural Cycles gegründet. Zuletzt war ganz schön viel los: Verträge mussten unterschrieben werden, weil sich kürzlich noch eine Kapitalinvestmentfirma daran beteiligt hat. Natural Cycles wurde schon vor drei Jahren gegründet (Ich wurde Teilhaberin, als ich mit Sally schwanger werden wollte. Dafür habe ich ihren Plan angewendet, um meinen Eisprungszyklus kennenzulernen. Jetzt benutze ich “prevent” als Präventivmittel.). Wisst ihr wieviel die Firma nach drei Jahren nun schon wert ist? Über eine Milliarde SEK! Das haben bis jetzt nur eine Hand voll Firmen in so kurzer Zeit geschafft.

Das Präventivmittel gibt es nun in 160 Ländern und hat über eine halbe Million Nutzer. Ich erinnere mich noch daran wie wir uns 10.000 Nutzer als Ziel vor drei Jahren gesteckt hatten. Jetzt soll das Kapital in mehr F&E (Forschung & Entwicklung) fließen und dass die Firma global weiter wächst. Der nächste Zielmarkt sind die USA. Glückwunsch Raoul und Elina (und natürlich das ganze Team dahinter!), ihr seid gerade dabei ein Unternehmen aufzubauen, auf das wir Schweden in der Zukunft sehr stolz sein werden. “Bist du Schwedin? Ahhh, kommen nicht Spotify, Klarna und Natural Cycles von dort? … Japp” :- )

Ob ich meine Aktien verkaufen werde? Neeeee! Ich freue mich noch auf viele weitere, gemeinsame Jahre auf dieser Reise. Ich glaube an das Produkt und das Team. Ich lebe dafür einen Unterschied in der Welt zu machen. In Märkten, in denen die Antibabypille aus religiösen Gründen nicht erlaubt ist, können wir stattdessen eine App und Thermometer anbieten und so das Leben von tausenden von Frauen verändern. Das machen wir bereits jetzt und auch in der Zukunft.

 

Flugreisen

Ich werde von euch oft nach meinen Flugreisen gefragt und wie ich zu der Umweltverschmutzung stehe, zu der ich beitrage. Auf das Fliegen kann ich leider nicht verzichten und die Anzahl an Flügen kann ich weder privat noch geschäftlich verringern. 90% aller Meetings mit Personen außerhalb Schwedens halte ich bereits telefonisch oder via Videotelefonie. Das ist Standard in unserem Unternehmen, zum einen weil wir Mitarbeiter in verschiedenen Ländern haben, zum anderen halten wir auf diese Weise auch viele Kundenmeetings. Aber manchmal muss man sich einfach in Person sehen, bei Vertriebsmeetings, Veranstaltungen und zum Netzwerken. Da muss ich einfach vor Ort sein. Sobald es unsere wirtschaftliche Situation zulässt, will ich nur noch privat fliegen um noch effektiver sein zu können. So könnte ich in mehr Länder in weniger Tage fliegen und wäre vielleicht sogar zum Abholen der Kinder in der Vorschule wieder daheim.

Hoffentlich werden Fluggesellschaften nach und nach umweltbewusster. Wer weiß, vielleicht gibt es bald ein Tesla-Flugzeug! Etwas, das es definitiv schon vorher geben wird, ist Hyperloop – der Hochgeschwindigkeitszug. Damit wird man von Stockholm aus innerhalb von 45 Minuten in Berlin sein. Wenn das möglich ist, werden sicher auch Flugreisen innerhalb von Europa weniger. Aber bis dahin wird es schwer für mich sein, weniger zu fliegen. Ich muss in anderen Gebieten umweltbewusster handeln. Meine ganzen täglichen Autofahrten laufen mit Strom und wie ihr wisst ernähre ich mich nur pflanzenbasiert. LCC produziert all seine Produkte in Schweden, was uns kurze Transportwege ermöglicht und wir verkaufen Produkte mit kleinen Fehlern auf unserer Second Chance Seite anstatt sie wegzuwerfen.

Kostüm von från Stylein, Leinenoberteil von Lou in love und die Pumps von Massimo Dutti

Das waren ein bisschen meine Gedanken dazu. Meine nächste Reise geht nächsten Montag nach New York. Dort gehe ich am Montagabend zu einer Gala und habe ein Verkaufsgespräch für LCC am Dienstag. Danach gehts wieder heim. Jetzt gebe ich der Zeitung Connoisseur ein Interview, danach gehe ich mit Pingis zum Mittagessen, nachmittags habe ich noch Meetings. Wir hören uns später!

 

Das Trio zum erholen

Keine Kinder zuhause, keine Abendveranstaltungen, ich muss mich auf nichts vorbereiten oder habe eine Telefonkonferenz. Gegen sechs bin ich also aus dem Büro gegangen und habe mich mit Michaela im Fitnessstudio zum gemeinsamen Training getroffen. Perfekte Möglichkeit auch unter der Woche etwas zusammen zu machen, danach bin ich heimgefahren, habe zu Abend gegessen und bin meine E-Mails durchgegangen. Jetzt warten Tee, Schokolade und Bücher auf mich. Heute stehen alle Zeichen auf Erholung. Als Ziel habe ich mir gesetzt zwei Abende die Woche nicht mehr als eine Stunde zu arbeiten. Das habe ich in der letzten Zeit vernachlässigt und eigentlich jeden Abend bis zum Schlafengehen gearbeitet.

Man kann schon mal Vollgas geben, WENN man sich dann auch Zeit zum Erholen nimmt. Das ist die einzige Möglichkeit, wenn man soviel arbeitet wie wir! Man muss sich regelmäßig erholen. Aber wie ich oben schon schrieb, vergisst man schnell die ruhigen Zeiten, wenn auf der Arbeit alles rund läuft. Wie auch immer, jetzt mache ich Schluss für heute und vertiefe mich in meine Bücher.

Ich umarme euch!

 

Weihnachten steht vor der Tür

Es war gar nicht so leicht sich heute morgen für die Arbeit zu motivieren. Ich hatte einen Termin bei der Werkstatt um die Winterreifen aufs Auto zu machen. Also musste ich mit dem Auto in die Stadt, um es abzugeben. Man hat schnell gemerkt, dass viele noch die Sommerreifen drauf hatten, denn wir sind alle mit 30km/h von Lidingö in die Stadt gegurgt. Nicht sehr entspannt! Als ich im Büro ankam, hatten wir den ganzen Vormittag ein internes Meeting. Jetzt habe ich noch ein paar spannende Meetings, zum einen mit einem umweltfreundlichen Fond zu möglichen Investitionen, zum anderen ein Meeting mit Nordic Tech House – hoffentlich unterschreiben wir den Vertrag mit einer Firma heute. Dann stimme ich mich noch mit Pingis ab und trinke mit dem Gründer von Mr Green einen Kaffee. Es gibt so viele tolle Unternehmer in meinem Umfeld, mit denen ich mich gerne zu verschiedenen Themen und Herausforderungen austausche. Dafür bin ich sehr dankbar.

Hier ein paar Bilder des gestrigen Shootings für Amelia. Wie ihr seht geht es um das Thema Weihnachten (die Zeitschrift erscheint am 21. Dezember).

Strickoberteil von Dagmar (adlink) und Hosen von Zara, gestylt wurde ich von Sasha, die von Emma übernommen hat. Nathalie Berzelius hat sich gestern um das Make-up und die Haare gekümmert, Martin Petterson hat fotografiert.

Kleid von By Malene Birger (adlink). Amelias Chefredakteurin, Maria Sognefors.

Mhmmmm, Weihnachten steht also vor der Tür. Ich habe ein bisschen Angst davor verrückt zu werden, weil die Kinder am 24. nicht bei mir sein werden. Ich habe die Kids vom 21. bis zur Mittagszeit am 24. Dezember. Es ist schön, dass die Kinder den 23. und den Morgen vom 24. bei mir sind, aber ich muss mich mental darauf einstellen und mir was für den Nachmittag überlegen, wenn ich die Kinder bei Opa und Oma abgeliefert habe. Puh. Kämpfen!

 

Bitcoins!

Gestern abend habe ich nichts mehr gepostet, weil ich auf der Veranstaltung “Internetdagarna” (zu dt. Internettage) war. Dort hörte ich einen Vortrag des Bitcoin-Experten Andreas Antonopoulos. Bitcoin ist eine Kryptowährung. Das bedeutet, dass Transaktionen dezentralisiert abgewickelt werden. Es gibt kein Land oder eine Person, die die Vorgänge kontrolliert. Man könnte also sagen, dass die Währung komplett unabhängig ist, ein bisschen wie das Internet. Keiner besitzt das Internet. Ich glaube wir werden in der Zukunft noch viel mehr Kryptowährungen sehen, Was uns Andreas vermitteln will ist, dass unsere Kinder aufgrund von Blockchain, der Technik hinter Bitcoin, nicht mehr wissen werden, was eine Bank, wie wir sie heute kennen, ist. Ein Handwerk, das aussterben wird. Wie cool sich vorzustellen in welcher Welt Gillis und Sally leben werden. Was wird für sie selbstverständlich sein und total neu für mich?

Ob ich selbst Bitcoins besitze? Bis jetzt noch nicht. Aber ich schaue mir gerade an, wie man in einem solchen Fall dann investieren sollte. Meine Strategie gerade ist, mir ein breites Portfolio an unterschiedlichen Kryptowährungen anzulegen. Dieses könnte man dann flexibel anpassen, je nachdem wie groß die jeweilige Währung wird (Marketcap). Das liegt daran, dass das Risiko im Prinzip so groß ist, wie bei jeder anderen Investition auch. Ich rechne damit, dass der Wert entweder kräftig zulegt oder so geht die Investition gegen Null auf. Aber wenn eine spezielle Währung 1000% an Wert zulegt, so deckt es die Investition der anderen, deren Wert 0 oder weniger ist. Das Prinzip ähnelt einer Investition in Start-ups. Der Punkt wie immer wenn man investiert ist, dass man zuerst das Risiko einschätzen muss und sich dann die Vorteile anschauen sollte. Hier ist das Risiko, dass man die komplette Investitionssumme verliert, man muss seinen Investitionsbetrag auf Basis dieses Wissens festsetzen.

Mit Erik und Christian (die beide mit dabei waren), anschließendes Abendessen im Griffins. Ich liebe es mich über neue Entwicklungen weiterzubilden, die die Welt von heute verändern könnte. Es gibt soviel mehr was wir mit der Blockchain-Technik machen könnten, aber das ist zuviel für einen Blogbeitrag. Schaut euch doch Andreas’ YouTube-Videos an, wenn ihr mehr über all die möglichen Verbesserungen für uns Menschen erfahren wollt. Beispiele sind Krankenhausjournale, die du bei dir trägst, egal wo du auf der Welt bist oder das totale Wissen darüber, wo jedes Nahrungsmittel produziert wurde, wie und von wem. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Einen schönen Montag!

 

OOTD und Pingis

Hej Isabella! Ich folge dir seit vielen Jahren und liebe deinen Blog wirklich sehr! Als 18-Jährige zu jemanden wie dich aufzusehen ist sehr inspirierend. Obwohl ich dir schon lange folge, weiß ich nicht so wirklich wie sich Pingis und du kennengelernt haben und wie eure gemeinsame Unternehmensreise eigentlich begann. Es wäre so cool, wenn du darüber einmal schreiben würdest. Kram

Eigentlich gibt es gleich zwei Geschichten, die aber miteinander verbunden sind. Pingis hat mich 2011 kontaktiert, als sie beim IDG Verlag arbeitete, die gerne meine Zeitung Egoboost kaufen wollten. Wir haben uns im Pontus zum Lunch getroffen. Dort hatten wir beide einen Tisch reserviert. Ich hatte ein Goldschild mit meinem Namen im Erdgeschoss und Pingis einen Ecktisch im oberen Stock. Wir haben uns entschieden an Pingis’ Tisch zu essen. Aber ich glaube, dass wir nie über die Zeitung geredet haben, sondern uns direkt über persönliche Finanzen austauschten. Während unseres ersten Mittagessens beschlossen wir schon, dass wir ein Buch über persönliche Finanzen schreiben und daraus vorlesen wollten. Ein paar Wochen später hatten wir einen Buchkontakt bei Forum und wurden für das Avanza Forum im Globen in Stockholm eingebucht. Das ging alles unglaublich schnell!

OOTD (Outfit of the Day): Mantel von MaxMara, Hosen von Zara und Schuhe von Massimo Dutti

… Während dieser Zeit (2011) sind Pingis und ich auch auf etwas sehr seltsames gestoßen – wir dateten den gleichen Mann. Aber das war für uns beide kein großer Deal, wir haben ihn beide nicht mehr getroffen und stattdessen unsere erste Firma zusammen gegründet. Das war der Startschuss für Economista. Nachdem wir das Buch geschrieben hatten (es wurde ein Bestseller!), fingen wir an darüber nachzudenken eine Schönheitsmarke zu gründen. Als wir Economista schrieben, waren wir viel in verschiedenen Spas überall auf der Welt und meine Empfindlichkeit gegen viele Produkte war augenfällig. Denk, wie cool es wäre eine eigene Marke für uns, mit empfindlicher Haut und Kopfhaut zu haben, die trotzdem auch noch effektiv ist?! Und schon haben wir es umgesetzt.

 

Ruhigere Woche

Montagmorgen!

Ich bin froh darüber, dass diese Woche ein bisschen ruhiger als letzte wird. Dringend nötig. Von Natur aus möchte ich weiter Vollgas geben, also muss ich meinen Enthusiasmus bewusst bremsen. Ansonsten wird es schwierig. Als ich am Wochenende heim zu meiner Mama fuhr, konnte ich mich auf einmal nicht mehr an den Weg dorthin oder an ihre Adresse fürs Navi erinnern. Ich musste auf dem Seitenstreifen anhalten und mich mental neustarten. Das hört sich komisch an, aber das ist kein Problem für mich. Aber ganz sicher ist es ein Warnsignal dafür, dass mein Hirn überlastet ist. In meinem Fall weiß ich, dass ich meinen Job auf diesem hohen Niveau nur machen kann, wenn ich auch Erholungsphasen habe. Die Woche mit der Sicherheitsfirma und alldem, was sonst noch so passiert ist, war wohl einfach zu viel für mich.

Dann ist es am besten zu den Grundbedürfnissen zurückzukehren: Mehr Schlaf, mehr Training, einen nicht zu vollen Terminkalender und gutes Essen/weniger Wein. Am Wochenende habe ich nicht wirklich viel geschlafen. Vor allem wegen der Kinder, die alle drei Nächte abwechselnd wach waren. Ich glaube ich habe maximal vier Stunden am Stück geschlafen. Trotz der Müdigkeit bin ich am Samstag ins Fitnessstudio gegangen und die Kids durften im Minisats spielen. Bezüglich Essen und Alkohol ernähre ich mich hauptsächlich pflanzenbasiert, was mir mehr Energie gibt und letzte Woche habe ich nur zwei Gläser Wein getrunken. All good. Jetzt, wo ich die Kinder unter der Woche nicht bei mir habe, will ich mittags spazieren gehen (Tageslicht!) und mehr schlafen.

Das wird sicher gut. Wie auch immer, jetzt habe ich ein Shooting für das Cover dieser Zeitschrift:

Wir hören uns nach dem Mittagessen. Dicke Umarmung!

 

Spiderman zur Besuch

Es war heute ein toller Tag! Sieben von Gillis Freunden kamen zu seiner Party (Sheilas, Martinas, Nicoles und Jennys Kinder. Michaelas Kinder sind leider krank). Es gab Torte, Gesang, Spiele, ein bisschen Tanz und Besuch von Spiderman. Er hat mit den Kindern gespielt und Ballon-Tiere gemacht. Am Anfang der Party haben wir eine SMS bekommen, dass Spiderman in einem Fahrstuhl fest sitzt, das hat mich etwas nervös gemacht. Als Gillis davon hörte, hat er “Ich glaube nicht, dass Spiderman Fahrstuhl fährt, er hat doch ein eigenes Spiderman-Netz” gesagt.

Es gab Spiderman-Torte, Raw Food Schokobällchen, Obst und Popcorn.

Spiderman hat ein bisschen Show gemacht und mit den Kindern gespielt (wir hatten ihn für eine Stunde gebucht)

Spiderman hat ein Spiel mit den Kindern gespielt, wo sie alle Superhelden-Training machen durften. Sie durften üben leise zu laufen, Ball zu werfen und sich an Sachen zu erinnern. Es waren tolle Spiele für Körper und Kopf. Ich fand es auch spannend. Die Geburtstagsfeier dauerte zwei Stunden und danach hatte ich Lust, mal wieder mit den Kindern in ein Restaurant zu gehen. Also haben wir ein Taxi genommen (Sallys Kindersitz ist noch nicht fertig) und sind zu Restaurant Agnes gefahren, um Abendbrot zu essen. Es macht so einen Spaß mit den beiden Zeit zu verbringen. Um sieben waren wir zu Hause und dann sind die Kinder ins Bett gegangen. Ein toller Geburtstag! Morgen feiern sie nochmal bei ihrem Papa.

Jetzt werde ich eine Tasse Tee trinken und ein bisschen arbeiten, Morgen habe ich ein Cover-Shooting.

 

Gillis vier Jahre!

In Kooperation mit Jollyroom

Heute wird unser lieber Gillis vier Jahre alt! Die Zeit ist so schnell vergangen. Wir haben heute Morgen mit Gesang und vielen Geschenken gefeiert. Sally und ich sind um acht Uhr nach unten gegangen, wir sagten “wir holen nur etwas zu trinken”. Das fanden beide Kinder sehr witzig. Wir haben ein Tablett mit Frühstück fertig gemacht und haben seine Geschenke mitgenommen und sind dann nach oben gegangen, um Gillis zu gratulieren. Er bekam zwei Geschenke im Bett und der Rest wartete unten auf dem Küchentisch:

… Außer ein Geschenk, das in der Garage war. Es war nämlich etwas zu groß, um es in die Küche zu tragen:

Er hat sich so gefreut, als er die Decken abgenommen hat und ein schwarzes Elektroauto gesehen hat!

Er bekam auch Walkie-Talkies, Spielzeug für die Badewanne, ein ferngesteuertes Auto, Spiele, Aufkleber und Bücher, mit den man die Zahlen und Englisch lernen kann. Ich habe alles bei Jollyroom bestellt. Ich bestelle seit Jahren dort immer Spielzeug für die Kinder, die haben eine große Auswahl. Man findet dort einfach alles.

Nach dem Frühstück sind wir nach draußen gegangen, um eine Runde mit dem Elektroauto zu fahren! Gillis fand es toll, dass wir jetzt beide ein Auto haben, die man aufladen muss.

Jacke von JOTT, Schuhe von Inuikki 

Wir haben ein paar Runden in der Nachbarschaft gedreht. Wir feiern heute auch seinen Kindergeburtstag, sieben seiner Freunde kommen. Und sein Idol, der letztes Jahr hier war, kommt dieses Jahr auch…. :- )

In Kooperation mit Jollyroom

 

Ruhig in Stress-Situationen

Es gibt Momente im Alltag, wo es einem klar wird, dass man alleine ist. Wie heute, als wir von meiner Mama zurück gefahren sind. Sie wohnt in Knivsta, in der Nähe von Uppsala. Sally wird manchmal schlecht wenn wir Auto fahren und sie muss spucken. Das letzte Mal ist aber schon ein paar Monate her. Wie auch immer, heute habe ich dieses Geräusch gehört, wenn ein Kind erbricht und gleichzeitig hustet und Gillis hat sofort gesagt “Mama, Sally spuckt” und “Mama, Sally kann nicht atmen”. Uh. Ich bin Gott sei Dank ziemlich ruhig in Stress-Situationen und denke daran, wie klein die Wahrscheinlichkeit ist, dass das Erbrochene im Hals stecken bleibt, wenn sie im Autositz sitzt. Aber dann denkt man einen Schritt weiter, was ist wenn sie etwas gefunden hat, das sie in den Mund gesteckt hat? Ich werde jetzt doch gestresst und fahre so schnell wie ich kann zu einer Lücke wo ich anhalten kann. Ich mache den Warnblinker an, klettere nach hinten, schnalle sie ab und klopfe ihr auf den Rücken – und raus kommt ein Stück Mandarine. Wir sitzen ein Moment da ohne etwas zu sagen, voll mit Erbrochenem. Ich wische es weg mit Feuchttüchern, gebe beiden Kindern ein Küsschen und dann fahren wir die letzte viertel Stunde nach Hause und hören dabei Pippi Langstrumpf.

Als wir nach Hause kamen haben wir lange gebadet, alle drei. Das Auto mache ich sauber wenn die Kinder schlafen. Nach dem baden haben wir gegessen und einen gemütlichen Abend zusammen gehabt. Puh, meine kleine Sally. In Zukunft werde ich besser aufpassen, dass nichts auf dem Rücksitz rumliegt.

Sally in Gillis Schlafanzug und Socken. Sie will immer die Sachen von ihrem großen Bruder haben. Auf dem Ärmel sieht man auch etwas von dem Dessert, dunkler Schokolade und Beeren. Jetzt werde ich meine Akkus laden und für Morgen vorbereiten. Da wird ein kleiner Junge nämlich vier!