Diabetes-Gala

Gestern war ich bei der Diabetes-Gala in Stockholm. Ich bin so froh, dass ich da sein dürfte, denn ehrlich gesagt war mein Wissen über Diabetes viel zu schlecht. In Schweden sterben jeden Tag fünf Menschen an Diabetes. Das ist schrecklich. Ich habe den Unterschied zwischen Typ 1 und Typ 2 gelernt und dass man einer Person, die ohnmächtig geworden ist und Diabetes hat keine Insulinspritze geben darf. Stattdessen soll man den Notruf wählen und etwas süßes, wie zum Beispiel Honig, auf das Zahnfleisch geben. Ich wusste nicht, dass man Kindern mit Diabetes mitten in der Nacht wecken muss, um Spritzen zu geben. Ich wusste nicht, dass jeden Tag ein Kampf gegen den Tot ist. Das hat mich zutiefst bewegt. Es ist MTG, die hinter der Initiative mit der Diabetes-Gala steht und es ist so wichtig. Gestern konnte man anrufen und Geld spenden.

Ich hatte ein Teotoki an und Schuhe von By Malene Birger

Ich und meine Freundin Caroline, die bei MTG arbeitet. 

Hat jemanden von euch Kinder mit Diabetes? Kommentiere gerne und erzähle mehr. Wie sieht euer Alltag aus?

 

Diabetes-Gala

Vielen Dank für eure Unterstützung. Ich fand es besser es euch zu erzählen, damit ihr wisst, warum die Beiträge gerade nicht so gut sind. Wenn ich meinen Job nicht so lieben würde, hätte ich das alles nicht geschafft. Mein Leben wäre viel einfacher und sicherer, wenn ich keine öffentliche Person wäre. Meine sozialen Medien sind ein Unternehmen und müssen laufen, aber vor allem sind sie meine Leidenschaft. Ich würde das niemals aufgeben. Aber Sicherheit geht immer vor und ich habe einen Plan. Diesen Sommer in Almedalen gab es eine ähnliche Situation und deswegen hatte ich meinen Bodyguard mit dabei, während wir dort waren. Natürlich klingt es merkwürdig, ich bin kein Politiker oder Bill Gates, aber die Öffentlichkeit und der Erfolg locken die falschen Menschen an. Letzten Frühling, als wir uns gerade getrennt hatten, hatte ich einen deutschen Stalker. Im Sommer hat eine andere Person, Drohungen an mein Auto geklebt während es in meiner Garage stand. Wenn meine Unternehmen weiter so wachsen würden und alles so läuft, wie ich es plane, werde ich wohl akzeptieren müssen, dass mein Leben so sein wird. Das ist auch ein Grund, warum ich die Gesichter meiner Kinder niemals zeigen werde. Überhaupt werde ich wegen Situationen wie diesen nun weniger Bilder von den Kindern zeigen.

Jetzt werde ich mich auf dem Weg zur Diabetes-Gala machen. Es ist leicht, herauszufinden wo die stattfindet. Außerdem ist es dort auch sicherer und mir wird auf dem Heimweg geholfen. Bis morgen.

 

Ein Albtraum

Es ist nicht leicht, in der Arbeitswoche voll durchzustarten, wenn privat vieles passiert. Ich habe schon mal erwähnt, dass ich bedroht werde zwischendurch. Mal mehr, mal weniger und so ist es in den letzten Jahren immer gewesen. Gerade ist wieder eine schwierige Periode. Am Freitagabend, als ich bei dem Eishockeyspiel war, erhielt ich einen Anruf von der Sicherheitsfirma, mit dem ich zusammenarbeite. Sie haben mir mitgeteilt, dass etwas passiert ist. Also sind wir meine Sicherheitsroutinen noch mal durchgegangen, bevor ich am Samstag die Kinder abgeholt habe. Ich habe ein gesichertes Zuhause, ich habe immer einen Alarm bei mir und manchmal auch einen Bodyguard. Ich bin offen damit, so zeige ich, dass es sich nicht lohnt mich anzugreifen.

Ich bin seit Freitag unkonzentriert, es ist unmenschlich, so zu leben. Der Stress, der dabei entsteht, ist immer präsent und macht mich gereizt und unfokussiert. Jetzt sind die Kinder aber bei ihrem Papa und ich habe jemanden bei mir diese Woche. Außerdem stehe ich mit der Wachfirma in ständigen Kontakt, mehr kann ich gerade nicht machen. Ich kann nicht verreisen und eine Pause machen, das möchte ich nicht. Ich habe Unternehmen zu führen und das muss ich auch ausführen können. Aber wenn die Beiträge in nächster Zeit etwas unpersönlicher sind, wisst ihr warum. Ich tue mein Bestes. Manchmal frage ich mich aber, wie viel man noch ertragen soll. Wenn es nicht eine Scheidung ist, sind es Menschen, die mir Schlechtes wollen.

Blazer von Ivy & Oak (adlink), Bluse von Mayla, Jeans von Toteme (adlink) und Schuhe von Flattered

Von dem Meeting am Vormittag mit Hermine, sie ist digitaler Manager bei LCC. Toll, dass sie jetzt bei uns ist, sie hat vorher 25 Jahre als Chefredakteurin bei Elle gearbeitet. Sie hat jeden Tag neue Vorschläge zu den Inhalten und alles kreative. Ich liebe es, mit Menschen zu arbeiten, die wissen was sie tun.

 

Premiere!

Heute Abend hat Sally zwei Stunden lang geschrien. Es war eigentlich nichts los, sie hat aber kein Mittagsschlaf gemacht und gegen vier Uhr ist es zu viel geworden. Sie war nicht zu beruhigen, bis sie endlich eingeschlafen ist. Ich habe immer wieder zwischendurch ein Stück Schokolade als Nervennahrung gegessen und wieder auf die Uhr geguckt. Ich hatte ein Telefonmeeting mit jemandem aus einer anderen Zeitzone geplant. Ich wusste ehrlich gesagt nicht ob es klappt. Die Kinder haben Abendbrot gegessen, gebadet, Schlafanzug angezogen und sind dann eingeschlafen. Ich schaffte es gerade auf die Minute, den Anruf zu tätigen. Als ich da saß, mit Reis und Currysoße auf dem Fußboden und einer Packung Apfelsaft in meinem eigenen Essen, wollte ich mich hinlegen, weinen und meine Haare raufen. Aber dann habe ich daran gedacht, dass die Kinder Morgen wieder zu ihrem Papa fahren und ich  nicht den letzten Abend mit Streit beenden wollte. Das gab mir wieder etwas Kraft und meine Geduld und Ruhe kam zurück.

Wie auch immer, jetzt sitze ich am Küchentisch mit einer Tasse Tee und werde noch ein bisschen arbeiten. Komisch, wie schnell man einen anstrengenden Abend verdrängen und sich wieder auf andere Sachen konzentrieren kann . Oder es ist einfach so, dass ich es mittlerweile gewohnt bin, das der Alltag verschiedene Momente hat. Ich werde gleich meinen Vortrag, für diese Woche auf der Bühne bei SIME vorbereiten, aber erst wollte ich euch etwas tolles erzählen. Heute Abend ist Premiere für die erste Folge meiner Online-Serie: “A Quest for Success”. Ich hoffe, sie gefällt euch! 

 

Zuhause heute

Sally fühlte sich gestern Abend nicht hundertprozentig gesund, also habe ich mich entschieden, heute mit ihr zu Hause zu bleiben. Sie hatte kein Fieber, aber war müde und kaputt. Heute geht es ihr besser, ich glaube aber nicht, dass sie es geschafft hätte von 08.30 – 16.00 Uhr in den Kindergarten zu gehen. Ich habe Gillis gefragt, ob er in den Kindergarten möchte, aber er wollte lieber bei uns bleiben. Ich habe ein paar Meetings abgesagt und ich verpasse die Mama-Gala heute Abend. Das macht aber nichts, ich habe die Kinder eine Woche nicht gesehen und wollte lieber mit den beiden zusammen sein. Als Gillis klein war, hatte ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich Meetings verschieben musste, weil er krank war. Heute macht mir das nichts aus, so ist das Leben und man kann Sachen umplanen. Ich liebe meine Arbeit, es ist meine größte Leidenschaft, aber ich habe eine ziemlich entspannte Einstellung. Ich muss nicht immer Leistung bringen. Ich mache weiter, weil es mir Spaß macht.

Manchmal wird mir die Frage gestellt, wer Bilder von uns macht. Nach der Scheidung, als mein Ex-Mann ausgezogen ist, habe ich jemanden eingestellt auf Vollzeit bei mir zu Hause. Das Leben würde sonst nicht funktionieren, mit Haus, Kindern und Unternehmen, die mit enormer Geschwindigkeit expandieren (fast 100 Millionen SEK Gesamtumsatz und 40 Mitarbeiter). Alles, was zu tun ist zu Hause wird erledigt und ich habe mehr Zeit und Kraft für die Kinder und meine Arbeit. Jetzt werden wir raus gehen und frische Luft schnappen. Heute Abend um 20 Uhr wird übrigens der erste Teil meiner Online-Serie hier hochgeladen. Spannend! Ich wünsche euch einen schönen Montag :- )

 

So entspannt!

Gestern abend gegen elf war Sally dann wieder so gesund wie man nur sein kann nach einem Tag Fieber. Sie kam die Treppe runter, hat sich ganz nah zu mir auf die Couch gekuschelt und ist fast wieder eingeschlafen. Es war so schön mit ihr da zu liegen, brennende Kerzen überall, unter der Decke mit meiner Tochter und Amelie von Montmartre anschauen. Gegen halb eins habe ich die Kids ins große Bett getragen und dann sind wir zusammen eingeschlafen. Heute hat Sally kein Fieber mehr (schaut nach einem klassischen 2-Tages-Fieber aus), aber wir machen uns trotzdem einen ruhigen Tag zum Erholen. Ich überlege noch, ob ich die Kinder morgen daheim lassen soll, ich muss einfach sehen wie fit sie sind. Ich habe einen Plan B für den Fall der Fälle. Habe ein Presse-Mittagessen, wo ich hin muss wegen meiner Online-Serie, aber den Rest kann ich absagen.

Ich habe den Morgen mit einen richtigen Super-Smoothie begonnen. 100 ml gefrorene Mango, geriebener frischer Ingwer, einen Teelöffel Kurkuma, einen Schuss Mandelmilch und ein bisschen Kokosöl

Nach dem Frühstück haben wir uns im Bademantel unter die Decke gekuschelt und “Findet Nemo” angeschaut. Es ist aufgeräumt und Kerzen sind an; obwohl Sally krank war, ist das heute der beste Tag der Woche.

 

Unser Samstag zusammen

Ich hatte heute eine Sally mit Fieber zuhause, sie wollte den ganzen Tag und Abend ganz nah sein und kuscheln. Ich habe Smoothies gemacht und dann haben wir Eis gegessen, weil das kühlt. Gillis wollte wahrscheinlich mehr machen unterm Tag, aber er musste wegen Sally auch daheim bleiben. Wir haben mit Spielzeugautos gespielt, gemalt, ein bisschen englisch geübt und ein Buch über Vögel gelesen und sie uns danach auf YouTube angesehen. Der Specht und der Bussard haben uns am meisten fasziniert.

Schon gegen vier haben wir die Pyjamas angezogen und uns einen gemütlichen Samstag gemacht. Eis gegessen und dann haben wir unsere Bettdecken geholt. Ein sehr gemütlicher Tag und Abend zusammen trotz dem Fieber. Jetzt schlafen die Kinder und ich trinke ein Glas Rotwein, ich habe mir Popcorn mit Trüffelöl gemacht. Ich arbeite noch ein bisschen und dann lese ich ein neues Buch und schaue auf Netflix weiter die Dokumentation über Prinzessin Diana an.

Euch einen schönen Samstag!

 

Neue Lampen

Ach wie tolles war heute morgen in meinem eigenen Haus aufzuwachen. Ich liebe es hier zu wohnen und es ist mittlerweile wirklich nach meinem und dem Geschmack der Kinder umgebaut.

Die Treppe hat einen neuen Look, die Pantoffel sind von Flattered

Die alte Lampe wurde durch eine von Sävedalens belysning (adlink)ausgetauscht. Ich liebe sie und finde, dass sie perfekt rein passt. Bezüglich der Inneneinrichtung will ich ein Gefühl von Hotel versprühen. Der erste Stock ist schon in dem Stil. Das Erdgeschoss hat einen mehr minimalistischen Look. Langsam aber sicher wird alles neu gestaltet. Es soll wohnlicher und kuscheliger werden.

Mein begehbarer Kleiderschrank hat ebenfalls neue Leuchten (adlink) bekommen

Ich habe einen langen Spaziergang heute morgen gemacht. Danach gab es einen Salat mit Hasselnuss-Tofu (ein Tipp von Astrid & Aporna) und Spinat, Brokkoli, sonnengetrocknete Tomaten und Avocado. Jetzt hole ich meine geliebten Kinder ab. Mein Herz setzt fast einen Schlag aus, weil ich sie so vermisse. Vor einer Woche haben wir uns das letzte Mal gessehen. Heute machen wir uns einen gemütlichen Samstag mit Büchern und ganz viel Kuscheln.

 

Schuhe und Hockey

Gestern war ein cooler Abend! Das war ein schneller Spielwechsel (hehe) von einem Nachtflug aus Riyadh zu Hockey im Globen. Nicole und ich haben uns um vier getroffen und sind dann zur Butik Jackie in Fältöversten gefahren. Inuikii hatte dort zum Event eingeladen und ich habe Flattered vorgestellt. Ich bin sehr beeindruckt vom Personal bei Jackie, das ist eine Firma die rekordverdächtig wächst. Dann konnte ich es nicht sein lassen und musste durch all das Schöne, das sie verkaufen stöbern, wie zum Beispiel ein Cape von Maxmara. Erinnert ihr euch wie mein graues Cape beim Umzug aus der Stadt verschwand? Jetzt habe ich mir ein neues gekauft – in schwarz, ganz fantastisch. Aber ich habe nicht wirklich bedacht, dass ich ja danach zum Hockeyspiel gehe, vielleicht nicht unbedingt der richtige Ort für so ein Cape mit Bier und Popcorn, aber es ging alles gut. Puh.

Als wir zum Globen kamen, haben wir uns mit Nicoles Peter getroffen, ich hatte die Möglichkeit Joe Sakic zu treffen. Danach gab es Abendessen und dann sind wir runter aufs Eis um das Spiel zu sehen. Welche Stimmung! Ich bin ja eigentlich kein großer Hockeyfan, aber das war richtig spannend. Danach sind wir auf einen Drink ins Grands Hotel gegangen.

… Heute hole ich die Kinder ab, oh!

 

Kleine Vorschau

Am Montagabend lief die erste Folge von „A Quest for success“. Für heute dachte ich, dass ich einen kleinen Ausschnitt von der nächsten Folge zeigen könnte. Mein erster Gast ist Alexander Bard. Mein Ziel für die Serie ist, dass ihr von unterschiedlichen Gedanken zu Erfolg und den Opfern, die man oft bringen muss um dort hinzukommen, hört. Mit manchem werdet ihr euch identifizieren können, mit anderem nicht. Bei manchen Menschen werdet ihr ein neues Bild von ihnen bekommen und bei anderen wird sich euer Eindruck von ihnen noch verstärken. Auf jeden Fall will ich euch die Möglichkeit geben euren Horizont durch neue Denkweisen und Ideen zu erweitern. Bard und ich hatten ein interessantes Gespräch über die Zukunft, Macht, Offenheit und Erziehung. Hier kommt ein kurzer Ausschnitt davon, die ganze Folge könnt ihr am Montagabend sehen!